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Archive for the ‘Fliegerei’ Category

Es gibt Tage, da wird einem bewusst, wie sehr alles an einem seidenen Faden hängt.

Seit wir alle in fast allen Lebenssituationen ein Telefon bei uns tragen ist im Grunde niemand mehr wirklich fern. Ein paar Ziffern und man ist verbunden.

Der Nachteil ist, daß man Menschen in den ungewöhnlichsten Situationen erreicht. Ich habe schon Freunde an Supermarktkassen erreicht, in Restaurants, im Kino, im Hotelzimmer, kurz: an den unmöglichsten Orten.

Vorgestern habe ich einen Freund unter einer Beatmungsmaske erreicht. Er sprach kaum verständlich, die Stimme durch die Beatmungsmaske gedämpft aber die Sprechweise auch seltsam verlangsamt, undeutlich. Ich verstand ihn erst nach vier oder fünf Wiederholungen. Ich fragte, ob ich ihn später erreichen könne und wir vertagten unser Gespräch. (mehr …)

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Hier mal ein Artikel, den ich für die Homepage meines Fliegerclubs geschrieben habe. Ernst kennt Ihr ja schon.

_MG_3468Zum jährlichen Mittsommerfliegen auf dem Hermes gab es in diesem Jahr ein besonderes Highlight. Als Ernst Diehl im vergangenen Jahr nicht nur seinen 90. Geburtstag feiern konnte, sondern auch noch auf 70 Jahre als Luftfahrer zurückblickte, machten ihm die beiden Vereine am Flugplatz beheimateten Vereine, der Rote Milan und der FSK Nidda, ein besonderes Geschenk: eine Reise zurück zu seinen fliegerischen Anfängen. Seine ersten Erfahrungen sammelte Ernst auf einer Focke Wulf Fw 44 „Stieglitz“ und genau solch eine Maschine hatten wir für ihn bestellt. (mehr …)

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deep blue skies

_MG_6530Fast alle Flughäfen im nördlichen Europa sind gesperrt, wichtiger noch, der gesamte Luftraum über Nordeuropa ist geschlossen, an den großen Drehkreuzen London, Paris und Frankfurt geht nichts mehr. Einen solchen Tag gab es in Europa seit ewigen Zeiten nicht. Die Spur über den Himmel ziehender Flugzeuge ist ein so normaler Anblick, daß der völlig leere Himmel irgendwie.. seltsam erscheint. Hier, in der Nähe des Frankfurter Flughafens, gehört auch das Geräusch an- und abfliegender Maschinen immer dazu. Heute nicht.

So muß es gewesen sein, vor noch garnicht so langer Zeit, als Luftverkehr noch kein Massenphänomen war, als sich noch alle nach dem sonoren Brummen einer DC-3 oder Ju-52 umdrehten.

Heute also haben wir das wieder. Eben stand ich auf dem Balkon und sah einen Bussard in vielleicht 100m. Heute war er wieder alleiniger Herrscher des Himmels.

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Es ist wieder die Zeit, die Zugvögel ziehen in großen Scharen über das Land auf ihrem Weg aus den Winterquartieren nach Norden. Die Strecken, die diese Tiere zurücklegen sind dabei ganz erstaunlich. Fliegen mit Kranichen

Einer dieser Zugvögel ist die Zwerggans. Im Sommer brütet sie im nördlichen Skandinavien, den Winter verbringt sie üblicherweise in Südosteuropa. (mehr …)

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-Bearbeitet

Se hai provato per una volta l’emozione del volo, camminerai per sempre sulla terra con gli occhi rivolti al cielo, perchè li sei stato ed è li che brami

(When once you have tasted flight, you will forever walk the earth with your eyes turned skyward, for there you have been and there you will always long to return)

Leonardo Da Vinci

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_MG_0536Straßen gibt’s viele und völlig unterschiedliche. Triste Autobahnen und wunderbar geschwungene Passstraßen, Breite und schmale, solche, die sich in die Landschaft einfügen und solche, die sich durch die Landschaft hindurchzwängen.

Die schönsten Straßen haben aber nicht die Menschen gebaut, sie sind nicht einmal sehr dauerhaft, sie entstehen und zerfallen oft innerhalb von Stunden. Wolkenstraßen bilden sich dort, wo sich eine ganze Serie von Aufwinden aneinanderreiht, sie sind der Traum des Segelfliegers, denn entlang einer Wolkenstraße kommt er mühelos und schnell voran, er springt von Wolke zu Wolke und jede gibt ihm wieder ein bißchen Höhe mit.

Eine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt es unter einer Wolkenstraße auch nicht, an guten Tagen ist es nicht selten, daß man mit 150km/h unterwegs ist, je nach Flugzeug und Stärke der Aufwinde sogar noch deutlich schneller.

Wenn, so wie auf dem Foto, an einem Wochentag im Sommer eine prächtige Wolkenstraße den Weg weist will ein Teil von mir ihr folgen und sehen, wohin sie mich trägt. Die Vernunft siegt dann allerdings und gehe zurück zum Schreibtisch.

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_MG_5461Alle Augen sind auf Dich gerichtet, aber davon merkst Du gerade garnichts. All Deine Sinne sind konzentriert auf das, was Du zwar schon zig mal getan hast, und dennoch ist heute alles anders.
Vor vier oder fünf Minuten ging es los: Haube zu, Schleppseil einklinken, der Starthelfer geht zur Fläche.
Jetzt bist Du alleine. Du hebst den Daumen und das Seil wird angezogen. Noch könntest Du aufgeben, einfach den gelben Griff ziehen, aber nein, Du hast auf diesen Moment hingearbeitet. Jetzt gibt es kein Zurück! (mehr …)

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