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Archive for the ‘wirkliches Leben’ Category

Yuri Bonder - Expectation

Die erste Website, auf der ich ernsthaft mit Fotografie in Kontakt gekommen bin war Phillip Greenspuns photo.net, vermutlich eine der ältesten Seiten dieser Art und bis heute ein Geheimtip für die, die dem Massengeschmack bei Flickr, Fotocommunity und, schlimmer noch, Facebook entgehen wollen. (mehr …)

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Rück-Tritt

Sehr geehrter Herr zu Guttenberg,

ich zähle nicht zu den Menschen, die sich der Fäkalsprache bedienen, allerdings musste ich doch sehr an mich halten, als ich Ihre Rücktrittsrede las.

Es ist Ihnen gelungen, auf der Skala meiner Verachtung eine neue Sprosse zu definieren. (mehr …)

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Genaugenommen ist die Causa Dr Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg es nicht wert, nur noch eine einzige Textzeile darauf zu verschwenden. Die Entscheidung ist klar: politisch ist er für die Kanzlerin und den Rest der Regierung so wichtig, daß man unter allen Umständen an ihm festhalten will. Die Sünden seiner Vergangenheit treten da hinter die Realitäten des politischen Berlin zurück. (mehr …)

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Es gibt Tage, da wird einem bewusst, wie sehr alles an einem seidenen Faden hängt.

Seit wir alle in fast allen Lebenssituationen ein Telefon bei uns tragen ist im Grunde niemand mehr wirklich fern. Ein paar Ziffern und man ist verbunden.

Der Nachteil ist, daß man Menschen in den ungewöhnlichsten Situationen erreicht. Ich habe schon Freunde an Supermarktkassen erreicht, in Restaurants, im Kino, im Hotelzimmer, kurz: an den unmöglichsten Orten.

Vorgestern habe ich einen Freund unter einer Beatmungsmaske erreicht. Er sprach kaum verständlich, die Stimme durch die Beatmungsmaske gedämpft aber die Sprechweise auch seltsam verlangsamt, undeutlich. Ich verstand ihn erst nach vier oder fünf Wiederholungen. Ich fragte, ob ich ihn später erreichen könne und wir vertagten unser Gespräch. (mehr …)

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Auf meiner Suche nach meinem nächsten größeren Reiseziel bin ich auf die Färöer Inseln gestoßen, eine Mischung, so scheint es, aus Irland und Neuseeland, hoch droben im Nordatlantik. Faszinierende Landschaft, wilde Klippen, rundherum die See.

Eine Freundin ist beruflich sehr weit herumgekommen und kennt gerade die abgelegenen Inseln recht gut, daher fragte ich sie, was sie von den Färöer weiß und eines der ersten Themen, das ihr einfiel war das große Waleschlachten. Ihre Beschreibung klang wie das Gemetzel, dem in Japan regelmäßig viele Delphine zum Opfer fallen, allerdings hatte ich so nah an Europa davon noch nichts gehört. Also machte ich mich auf die Suche und fand Grindadráp, die traditionelle Waljagd der Färinger. Tatsächlich werden hierbei Schulen von Grindwalen mit Booten in die Buchten getrieben, die Tiere zum Teil mit Haken an den Strand gezogen und dort mit einem Messer getötet. Klingt grausam? Ja. 2009 wurden auf diese Art 310 Wale erlegt, beim größten Grindadráp, 1940, waren es 1200 Tiere an einem einzigen Tag. (mehr …)

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Pano Glauberg Plateau
_MG_3826Der Glauberg zwischen Altenstadt und Büdingen war ein Zentrum frühkeltischer Kultur und Machtentfaltung.  Aber schon lange vor den Kelten haben Menschen erste Besiedlungsspuren hinterlassen. 7000 Jahre alt sind die ältesten Spuren, die auf die dauerhafte Anwesenheit von Menschen auf dem Hochplateau hindeuten. Um 500 vor der Zeitwende waren die Kelten Herrscher über das Land. Die Römer, die einige Jahrhunderte später mit dem Limes nur ca. 10km von hier entfernt eine massive Grenzanlage durch das Land trieben hinterließen hier allerdings keine sichtbaren Spuren. Das taten erst wieder die Franken, die hier eine Höhenburg errichteten, die dann bis in die Stauferzeit hinein bestand. (mehr …)

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und ich werde diesen Raum erst wieder betreten, wenn durch die zerborstenen Fenster das helle Licht der Sonne fällt

_MG_4073Ich betrete keine Kirchen, keine modernen Tempel, keine religiösen Stätten. Wenn ich gefragt werde, warum, dann fällt mir meist dieses Zitat ein. Seit vielen Jahren denke ich, ich habe es bei Nietzsche gelesen, im Antichristen oder in „Also sprach Zarathustra“, allerdings kann ich die Quelle leider einfach nicht mehr finden. Es scheint mir auch zu poetisch, als daß es meinem eigenen Denken entsprungen sein könnte. Vermutlich ist es lediglich sehr frei zitiert. Wie dem auch sei, es beschreibt meine Gedanken zu Sakralbauten ganz gut. (mehr …)

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